Brettspiele begeistern Menschen seit Jahrhunderten. Das aus Mesopotamien stammende “Königliche Spiel von Ur” und das ägyptische “Senet”, welche auf etwa 2600 vor Christus datiert sind, gelten zusammen mit dem aus China stammenden “Go” als die nachweislich ältesten Brettspiele.
Die weitläufige Annahme heute ist, dass Kinder ihre Freizeit lieber vor dem Fernseher, dem Computer oder der Spielekonsole verbringen, aber weit gefehlt. Nur oftmals mangelt es in Familien an der Gelegenheit, gemeinsam zu spielen und so beschäftigen sie sich allein - mehr oder weniger sinnvoll.
Aber Kinder jeder Altersgruppe genießen die gemeinsame Zeit mit den Eltern. Und gerade in der kalten Jahreszeit, wenn die Tage kürzer werden und die Dunkelheit früher eintritt, verbringen Familien gern die gemeinsamen Abende und Wochenenden in trauter Gesellschaft. Oftmals werden auch die Großeltern oder Freunde dazu geladen. Dann werden in gemütlicher Atmosphäre auf dem Tisch die Brettspiele ausgebreitet. Zu den Klassikern gehören dabei Mühle, Dame, Schach und Backgammon. Auch neuzeitliche Spiele, wie Monopoly, Malefiz, Scrabble und Halma erfreuen sich großer Beliebtheit durch alle Altersklassen. “Mensch ärgere Dich nicht” vermittelt, wie der Name schon andeutet, dass beim gemeinsamen Brettspiel keinesfalls gewinnen oder siegen im Vordergrund stehen, sondern das Spielen Spaß und Freude bringen soll. Auch die Konzentration, logisches Denkvermögen und Ausdauer werden durch Brettspiele effektiv gefördert.




























